Schmerzen überall. Jeden Morgen. Jeden Tag.
Du warst schon bei drei verschiedenen Ärzten. Bluttest – alles normal. MRT – kein Befund. Röntgen – unauffällig.
„Ihre Werte sind perfekt“, sagt der Arzt und lächelt.
Aber du WEISST, dass etwas nicht stimmt. Die Erschöpfung, die sich wie Blei anfühlt. Die Schmerzen, die wandern. Der Nebel in deinem Kopf, wenn du versuchst, dich zu konzentrieren.
Vielleicht hast du schon von Fibromyalgie gehört. Oder jemand hat es erwähnt. Und jetzt sitzt du hier und fragst dich: Könnte ICH das haben? Gibt es einen Test?
Die ehrliche Antwort: Ja und Nein.
Nein, es gibt keinen einfachen Bluttest, der dir heute sagt: „Du hast Fibromyalgie.“ Noch nicht. Aber – und das ist wichtig – ja, es gibt klare, wissenschaftliche Diagnose-Kriterien. Und die Forschung macht gerade einen riesigen Sprung nach vorne.
Im Jahr 2025 haben Forscher der Universität Würzburg etwas Bahnbrechendes entdeckt: Bei mehr als 35% der Fibromyalgie-Patienten lassen sich Autoantikörper im Blut nachweisen (Sommer et al., 2025). Das bedeutet: Deine Symptome könnten messbar sein. Objektiv. Im Labor.
Aber dazu gleich mehr.
Erst einmal möchte ich dir zeigen: Wie wird Fibromyalgie heute diagnostiziert? Welcher Arzt ist der Richtige? Und worauf solltest du achten, wenn dir jemand einen „Fibromyalgie-Test“ verkaufen will?
Gibt es einen Fibromyalgie-Test? Die kurze Antwort
Nein, einen einzelnen definitiven Test wie einen Blutwert oder ein MRT-Bild, der dir heute sagt „Du hast Fibromyalgie“, gibt es (noch) nicht.
Aber: Es gibt klar definierte Diagnose-Kriterien, nach denen Ärzte arbeiten. Diese Kriterien sind wissenschaftlich fundiert und weltweit anerkannt.
Warum ist das so schwierig?
Fibromyalgie ist keine Erkrankung mit einem eindeutigen körperlichen Befund wie einem gebrochenen Knochen oder einem entzündeten Blutwert. Sie betrifft die Art und Weise, wie dein Nervensystem Schmerzsignale verarbeitet – und das lässt sich nicht einfach „sehen“ auf einem Röntgenbild.
Deshalb ist Fibromyalgie eine klinische Diagnose: Sie basiert auf deinen Symptomen und darauf, andere Erkrankungen auszuschließen.
Aber: Die Forschung macht gerade enorme Fortschritte. Und genau darüber sprechen wir jetzt.
Durchbruch 2025 – Autoantikörper bei Fibromyalgie nachgewiesen
Jetzt wird es spannend – und hoffnungsvoll.
Im Jahr 2025 veröffentlichten Forscher der Universität Würzburg eine Studie, die vieles ändern könnte: Bei mehr als 35% der Fibromyalgie-Patienten fanden sie Autoantikörper im Blut (Sommer et al., 2025).
Das ist ein Wendepunkt.
Autoantikörper bei Fibromyalgie: Was wurde gefunden?
Diese Autoantikörper richten sich gegen Strukturen des peripheren Nervensystems – also die Nerven außerhalb von Gehirn und Rückenmark. Sie greifen bestimmte Nervenzellen an und könnten erklären, warum du Schmerzen hast, obwohl „alles in Ordnung“ aussieht.
Noch spannender: Die Bindungsmuster der Antikörper korrelieren mit verschiedenen Schmerzqualitäten:
- Bindung an Satellitenzellen im Spinalganglion → höhere Schmerzintensität
- Bindung an Capsaicin-Rezeptoren (TRPV1) → brennende Schmerzen
Das ist nicht irgendeine Korrelation. Das ist ein möglicher kausaler Zusammenhang.
Was bedeutet das für dich?
1. Deine Schmerzen sind real und messbar
Zumindest bei einem Teil der Betroffenen. Du bildest dir nichts ein. Deine Symptome haben eine objektive, körperliche Grundlage, die man im Labor nachweisen kann.
2. Fibromyalgie könnte bei manchen eine Autoimmunerkrankung sein
Das eröffnet völlig neue Behandlungswege. Wenn wir die Autoantikörper gezielt angehen können, könnten in Zukunft immunmodulierende Therapien helfen.
3. Ein Bluttest könnte in Zukunft die Diagnose vereinfachen
Die Forschung läuft. Es dauert, bis solche Tests in der klinischen Routine ankommen – aber es gibt Hoffnung.
Fibromyalgie-Bluttest: Noch nicht verfügbar
Wichtig zu wissen: Dieser Autoantikörper-Test wird derzeit nur in der Forschung eingesetzt. Dein Hausarzt kann ihn (noch) nicht bei dir durchführen.
Wenn dir jemand heute einen „Autoantikörper-Test auf Fibromyalgie“ verkaufen will, sei skeptisch. Es gibt kommerzielle Anbieter, die mit dieser Forschung werben, aber deren Tests sind wissenschaftlich nicht validiert.
Warum erzähle ich dir das?
Weil es Hoffnung gibt. Weil die Wissenschaft Fibromyalgie ernst nimmt. Und weil es zeigt: Du bist nicht verrückt. Deine Symptome sind real.
Die offiziellen Diagnose-Kriterien (ACR 2016)
Solange der Autoantikörper-Test nicht in der Praxis verfügbar ist, wird Fibromyalgie nach klinischen Kriterien diagnostiziert.
Die aktuellen Kriterien stammen vom American College of Rheumatology (ACR) aus dem Jahr 2016 (Wolfe et al., 2016). Sie gelten weltweit als Standard.
Die drei Hauptkriterien:
1. Weit verbreitete Schmerzen seit mindestens 3 Monaten
- In mehreren Körperregionen
- Auf beiden Körperseiten
- Oberhalb und unterhalb der Taille
2. Begleitsymptome vorhanden
- Chronische Müdigkeit (Fatigue)
- Nicht-erholsamer Schlaf
- Kognitive Probleme („Fibro Fog“)
- Weitere körperliche Symptome (z.B. Kopfschmerzen, Reizdarmsyndrom)
3. Andere Erkrankungen ausgeschlossen
- Rheumatoide Arthritis
- Schilddrüsenerkrankungen
- Vitamin-D-Mangel
- Multiple Sklerose
- und andere…
Die zwei Bewertungs-Skalen
Um die Diagnose zu stellen, verwenden Ärzte zwei standardisierte Skalen:
Widespread Pain Index (WPI)
Erfasst, in wie vielen von 19 definierten Körperregionen du in der letzten Woche Schmerzen hattest.
Punktzahl: 0-19
Symptom Severity Scale (SSS)
Erfasst die Schwere von Müdigkeit, Schlafproblemen, kognitiven Symptomen und anderen Beschwerden.
Punktzahl: 0-12
Diagnose-Schwellenwerte
Für die Diagnose Fibromyalgie muss einer dieser Werte erfüllt sein:
- WPI ≥ 7 UND SSS ≥ 5
- ODER: WPI 4-6 UND SSS ≥ 9
Das klingt technisch – aber es bedeutet im Kern: Deine Schmerzen sind weit verbreitet UND du hast mehrere Begleitsymptome.
Fibromyalgie-Diagnose: Welche Untersuchungen macht der Arzt?
Um andere Erkrankungen auszuschließen, werden in der Regel folgende Untersuchungen durchgeführt:
Blutuntersuchung
- Entzündungswerte (CRP, BSG)
- Rheumafaktoren
- Schilddrüsenwerte (TSH)
- Vitamin D
- Großes Blutbild
Wichtig: Bei Fibromyalgie sind diese Werte typischerweise unauffällig! Wenn alles „normal“ ist, schließt das Fibromyalgie nicht aus – im Gegenteil.
Bildgebung (bei Bedarf)
- Röntgen (bei Gelenkbeschwerden)
- MRT (bei neurologischen Symptomen)
Auch hier: Keine spezifischen Befunde für Fibromyalgie.
Körperliche Untersuchung
Der Arzt prüft:
- Beweglichkeit der Gelenke
- Druckschmerzpunkte (Tender Points)
- Muskelkraft und Reflexe
Vorsicht vor unseriösen „Fibromyalgie-Tests“
Im Internet, in manchen Arztpraxen und besonders im Heilpraktiker-Bereich findest du viele Angebote für „Fibromyalgie-Tests“. Manche versprechen schnelle Gewissheit durch Bluttests, energetische Messungen oder andere Verfahren.
Ich muss dich warnen: Viele dieser Tests haben keine wissenschaftliche Grundlage.
Das bedeutet nicht, dass alle Heilpraktiker unseriös arbeiten – viele tun Gutes. Aber bei der Diagnostik gibt es Verfahren, die wissenschaftlich nicht haltbar sind.
Beispiele für wissenschaftlich nicht validierte Diagnosemethoden:
1. IgG-Nahrungsmittelunverträglichkeits-Tests
- Werden oft als „Ursache“ für Fibromyalgie verkauft
- Wissenschaftliche Evidenz: Sehr gering (Galvez-Sánchez & Reyes Del Paso, 2020)
- Oft gekoppelt mit teuren Eliminationsdiäten
2. Bioresonanz-Diagnostik
- Soll körpereigene „Schwingungen“ messen
- Wissenschaftliche Evidenz: Studien zeigen keine Wirksamkeit (Haines, 2002)
- Von gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet
- Selbstzahlerleistung für ein Verfahren ohne Wirkungsnachweis
3. Kinesiologie
- Basiert auf Muskeltest
- Wissenschaftliche Evidenz: Keine belastbaren Studienergebnisse für Diagnostik
4. Irisdiagnose (Iridologie)
- Soll aus der Iris Rückschlüsse auf Organfunktionen ziehen
- Wissenschaftliche Evidenz: Pseudowissenschaftlich, keine Validierung
5. Dunkelfeldmikroskopie
- Spezielle Blutuntersuchung
- Wissenschaftliche Evidenz: Nicht für Fibromyalgie-Diagnostik validiert
6. Elektroakupunktur nach Voll (EAV)
- Messung von Hautwiderständen an Akupunkturpunkten
- Wissenschaftliche Evidenz: Keine für Fibromyalgie
7. Radiästhesie (Pendeln, Wünschelruten)
- Soll „Energien“ messen
- Wissenschaftliche Evidenz: Keine
8. Schwermetall-Belastungstests
- Behaupten, Schwermetalle würden Fibromyalgie verursachen
- Wissenschaftliche Evidenz: Keine
- Führen zu teuren „Ausleitungstherapien“
Warum sind unseriöse Fibromyalgie-Tests problematisch?
Falsche Sicherheit und Fehldiagnosen
Sie suggerieren eine „Ursache“, die wissenschaftlich nicht belegt ist. Das kann dich vom richtigen Behandlungsweg abbringen.
Hohe Kosten ohne Nutzen
Diese Tests kosten oft mehrere hundert Euro und werden von Krankenkassen nicht erstattet.
Verzögerte evidenzbasierte Behandlung
Während du diesen Tests nachgehst, vergeht wertvolle Zeit, in der eine evidenzbasierte Behandlung helfen könnte.
Ausnutzung von Verzweiflung
Wenn du schon jahrelang leidest und keine Antworten bekommst, bist du besonders anfällig für Versprechen.
Eine Ausnahme: Kommerzielle Antikörper-Tests
Es gibt kommerzielle Labore, die bereits „Fibromyalgie-Antikörper-Tests“ anbieten (z.B. Anti-Polymer-Antikörper/APA-Test).
Das Problem: Diese Tests haben keine unabhängige wissenschaftliche Validierung. Sie sind nicht Teil der evidenzbasierten Leitlinien.
Der echte Autoantikörper-Test aus der Würzburger Forschung ist etwas völlig anderes – und der ist derzeit nicht kommerziell verfügbar.
Meine Empfehlung
Wenn dir jemand einen Test anbietet, frag:
✅ „Ist dieser Test in den offiziellen Leitlinien empfohlen?“
✅ „Gibt es unabhängige wissenschaftliche Studien dazu?“
✅ „Wird dieser Test von meiner Krankenkasse erstattet?“
Wenn die Antworten Nein lauten, sei vorsichtig.
Welcher Arzt diagnostiziert Fibromyalgie?
Die richtige Anlaufstelle zu finden, ist wichtig. Nicht jeder Arzt kennt sich mit Fibromyalgie gut aus.
1. Hausarzt (erste Anlaufstelle)
- Kann erste Untersuchungen durchführen
- Kann Überweisung zum Spezialisten ausstellen
- Manche Hausärzte sind selbst gut informiert
2. Rheumatologe (häufigste Diagnosestellung)
- Spezialist für chronische Schmerzerkrankungen
- Kennt die Fibromyalgie-Kriterien genau
- Kann Differenzialdiagnosen sicher ausschließen
Das ist in der Regel der beste Ansprechpartner für die Diagnose.
3. Schmerztherapeut (alternative Anlaufstelle)
- Spezialisiert auf chronische Schmerzen
- Kann auch Fibromyalgie diagnostizieren
- Oft gute Vernetzung mit anderen Fachrichtungen
4. Neurologe (seltener)
- Bei Verdacht auf neurologische Begleiterkrankungen
- Kann zusätzliche Untersuchungen durchführen
Vorbereitung auf den Arzttermin: Diese Tipps helfen
Vorbereitung:
✅ Führe ein Symptomtagebuch (2-4 Wochen)
- Wo tut es weh?
- Wie stark (Skala 1-10)?
- Wann ist es besonders schlimm?
- Welche Begleitsymptome?
✅ Bringe alle bisherigen Befunde mit
- Blutbilder
- MRT/Röntgen-Berichte
- Arztbriefe
✅ Schreibe eine Liste aller Symptome
- Auch die, die dir „unwichtig“ erscheinen
- Kognitive Probleme
- Verdauungsbeschwerden
- Stimmungsschwankungen
✅ Sei offen über psychische Belastungen
- Stress, Angst, Depression gehören dazu
- Sie sind Teil des Gesamtbildes
- Kein Grund, sich zu schämen
Im Gespräch:
- Sei ehrlich und genau
- Bagatellisiere deine Symptome nicht
- Frag nach, wenn du etwas nicht verstehst
- Lass dir die Diagnose-Kriterien erklären
Was passiert nach der Diagnose?
Die Diagnose ist erst der Anfang – aber ein wichtiger Schritt.
Warum die Fibromyalgie-Diagnose wichtig ist
Endlich Erleichterung und Klarheit
Endlich ein Name für dein Leiden. Du bist nicht verrückt. Es gibt eine Erklärung.
Validierung deiner Beschwerden
Deine Symptome werden ernst genommen. Du hast dir nichts eingebildet.
Individueller Behandlungsplan
Jetzt kann gezielt behandelt werden. Du weißt, in welche Richtung es geht.
Austausch mit anderen Betroffenen
Du kannst dich mit anderen Betroffenen austauschen. Du bist nicht alleine.
Welche Behandlungen helfen bei Fibromyalgie?
Die wirksamste Behandlung bei Fibromyalgie ist multimodal – also eine Kombination verschiedener Ansätze:
Medikamentöse Therapie bei Fibromyalgie
- Kann Symptome lindern
- Wirkung ist oft begrenzt
- Sollte nicht alleinige Behandlung sein
Bewegungstherapie
- Angepasst an deine Möglichkeiten
- Regelmäßig, aber nicht überfordernd
- Nachweislich wirksam
Psychotherapie bei chronischen Schmerzen
- Besonders Kognitive Verhaltenstherapie (KVT)
- Schmerzmanagement
- Stressbewältigung
Entspannungsverfahren
- Progressive Muskelentspannung
- Achtsamkeit
- Atementechniken
Psychosomatische Physiotherapie im Therapie-Wald
In meiner Praxis kombiniere ich psychosomatische Physiotherapie mit Therapie im Wald. Die Natur wirkt nachweislich regulierend auf dein Nervensystem (Park et al., 2010) und hilft dir, wieder in einen positiven Kontakt mit deinem Körper zu kommen – ohne die ängstliche Überwachung, die deine Schmerzen verstärkt.
Wir arbeiten daran, dass du:
- Schmerzsignale neu bewerten lernst
- Bewegung als sicher erlebst (nicht als Bedrohung)
- Stress besser bewältigst
- Wieder Vertrauen in deinen Körper entwickelst
Fazit: Fibromyalgie ist diagnostizierbar – und behandelbar
Lass uns zusammenfassen:
✅ Es gibt klare, wissenschaftlich fundierte Diagnose-Kriterien (ACR 2016)
✅ Die Forschung macht enorme Fortschritte – Autoantikörper bei über 35% der Betroffenen nachweisbar (2025!)
✅ Vorsicht vor kommerziellen Tests ohne wissenschaftliche Basis – Bioresonanz, Kinesiologie, Irisdiagnose etc. haben keine Validierung
✅ Der richtige Arzt ist der Rheumatologe oder ein Schmerztherapeut
✅ Nach der Diagnose startet die Behandlung – multimodal ist am wirksamsten
Die wichtigste Botschaft
Deine Schmerzen sind real. Sie haben eine körperliche Grundlage – auch wenn es auf dem Röntgenbild „nichts zu sehen“ gibt. Die Forschung bestätigt das mehr und mehr.
Du bist nicht machtlos. Es gibt Behandlungsmöglichkeiten, die wirklich helfen können. Keine Wunderheilungen, aber echte, spürbare Verbesserungen.
Du bist nicht alleine. Millionen Menschen weltweit haben Fibromyalgie. Du musst nicht mehr alleine kämpfen.
Wenn du dich in diesem Artikel wiedererkennst und das Gefühl hast: „Ja, genau so geht es mir“ – dann lade ich dich ein, den nächsten Schritt zu gehen.
Sprich mit einem Rheumatologen. Lass die Diagnose offiziell stellen. Und dann schau, welche Behandlung zu dir passt.
Ich bin hier, wenn du Unterstützung brauchst. In meiner Praxis für psychosomatische Physiotherapie im Therapie-Wald begleite ich Frauen wie dich – Frauen, die chronische Schmerzen haben und endlich verstanden werden wollen.
📍 Mehr über Fibromyalgie-Behandlung im Therapiewald
Du hast es verdient, dass es dir besser geht.
Literaturverzeichnis
Galvez-Sánchez, C. M., & Reyes Del Paso, G. A. (2020). Diagnostic criteria for fibromyalgia: Critical review and future perspectives. Journal of Clinical Medicine, 9(4), 1219. https://doi.org/10.3390/jcm9041219
Haines, J. D. (2002). The King of Quacks: Albert Abrams, M.D. Skeptical Inquirer, 26(3).
Park, B. J., Tsunetsugu, Y., Kasetani, T., Kagawa, T., & Miyazaki, Y. (2010). The physiological effects of Shinrin-yoku (taking in the forest atmosphere or forest bathing): Evidence from field experiments in 24 forests across Japan. Environmental Health and Preventive Medicine, 15(1), 18-26.
Sommer, C., Häuser, W., Alten, R., Petzke, F., Späth, M., Tölle, T., Uçeyler, N., Winkelmann, A., Winter, E., & Fitzcharles, M. A. (2025). Autoantikörper bei Fibromyalgie: Neue Erkenntnisse zur Pathogenese. Universität Würzburg. https://www.uni-wuerzburg.de/aktuelles/einblick/single/news/fibromyalgie-autoantikoerper/
Wolfe, F., Clauw, D. J., Fitzcharles, M. A., Goldenberg, D. L., Häuser, W., Katz, R. L., Mease, P. J., Russell, A. S., Russell, I. J., & Walitt, B. (2016). 2016 Revisions to the 2010/2011 fibromyalgia diagnostic criteria. Seminars in Arthritis and Rheumatism, 46(3), 319-329.